Saisonabschluß der Boogies in Kempen – der Deutsche Meister wurde am Niederrhein gekürt.

Ausgerechnet Halloween hatte sich der DRBV dafür ausgesucht, zeitgleich mit der anderen Deutschen Meisterschaft auf der anderen Seite von NRW, in Iserlohn, wo die Formationen tobten.  Kein Problem selbstverständlich für den RRC Number One, wenige Monate vor der DM für DEN Partyabend im Herbst noch eine Boogie LIVE Band zu bekommen (Vielen Dank, Wolfgang Scheelen, für die Vermittlung): Thomas  „the Boogieman“ Nowak am elektrischen Schrankpiano (im mobilen Pianoschrank) und zwei Profikollegen für „Schießbude“ und „Kanne“.

Hessen tanzt in NRWDSC_9049

Die Pleite mit der städtischen Planung für den 31.10., die mit der Zusage an den RRC für die übliche Turnierhalle im BKU, den Spielort angeblich 2 mal vergeben hatte, ereilte ihn Mitte August. Die Anmeldung des Hausherrn BKU für eine 3-stündige „hochschulmesse“ vormittags sei bereits ein halbes Jahr alt. Nein, es sei nicht ein Post-it Zettel untern Tisch gefallen, sondern eine mail der Schulleitung – so habe die Schulleitung versichert –  sei abgeschickt worden; beim Sport-und Bäderamt aber war sie aber nie angekommen! Der Schluß nach Sport-und Bäderlogik: Das BKU nimmt die Halle, weil sie das immer getan hat. Den eingegangenen Kompromiß, die Messe dieses Mal in den üppigen eigenen Latefundien auszurichten, nahm das BKU kurzerhand wieder zurück. Ein ganz eigenes Krisenmanagement. Aber mit dem Hausherrn legt man sich besser nicht an.

Dauerbrenner - Burgemeister

Etwa 20 weitere Veranstaltungsräume mußten abtelefoniert, zT angeschaut werden, bis als letzte Alternativen Neuss und Kempen blieben – Halloween-freie Zonen.

Wir landeten schließlich in der Nachbarstadt Kempen: eine schöne, getäfelte Aula mit Theaterbühne mit angrenzender Turnhalle, ein riesiges Foyer, ein verständnisvoller Oberstudiendirektor, ein menschenfreundlicher pragmatischer Hausmeister und ein hilfsbereites Sportamt und der Partyservice Boels in Hilden formte den Hintergrund, auf dem sich eine gelungene Veranstaltung abmalte.

pokaaaale

Doch es brauchte natürlich noch die fleißigen Hände der Mitglieder, um stapelweise Halloweendeko zu besorgen und anzubringen, die Botterhuis’schen Pokale in Holland kartonweise zu besorgen, abzuholen und durchzuchecken, die DRBV Bühnenbildsegmente per Spedition aus Ergoldsbach zu organisieren, zusammen zufügen und in „torpedorohren“ anzuliefern, eine Bauhängerladung mit 40 Tischen kostenlos zwischen Hilden und Kempen auf-und abzuladen und hin- und herzukarren, aus den 300 Pflicht-Musikstücken der WRRC ca. 50 brauchbare zu machen (im Ernst!), Turnierleitung, Wertungsrichter und Observer klarzumachen, einzuladen, zu verTicketieren, vom Flughafen zu shutteln, unterzubringen, mit vorbereiteten Offiziellen kits auszustatten, Einlaß/ Verzehrbändchen für Offizielle und Helfer vorzubereiten, die Startkartenannahme und die Kasse zu organisieren, die Festschriftbeiträge aller Paare und Fotos einzutreiben, zu layouten und drucken zu lassen, die Moderation mit seitenweise Infos zu versorgen,abgehoben .....eene Wolke juniors Jump up! in Telkos mit der Turnierleitung, den Ablauf festzulegen, die Presse etappenweise mit Artikeln versorgen, und schließlich den wandernden Meisterpokal vom DRBV zu organisieren, die Cafeteria mit etlichen Salaten und Kuchen zu bestücken, und bis zum letzten verkauften Teller dort strammzustehen, einen Fríseurstand herzuzaubern, eine einfache Fotoecke in ein herrlich spießig anmutendes Raumwunder mit Clubsesselcharme zu verwandeln, und jeden einzelnen verdammten Stuhl in die Hand zu nehmen, um ihn wegzuräumen oder an die exakt vermaßten und  brandschutzverordnungsgerecht platzierten und bauamtlich abgenommenen Tische zu stellen, usw usf.

hatten was zu sagen..... Nicole und AntonioAnschnallen

Euch Allen für diese kleinen und großen Einsätze, Vielen, vielen Dank! Wie die meisten von Euch mitbekommen haben dürften, haben das die Gäste und Aktiven, aus Kempen, Krefeld, den Vereinen der Tänzer und den benachbarten Clubs und dem DRBV sehr positiv quittiert.

JackyMafia bedankt sicho.Worte

nose-over-toes

Zum Hergang: Die eigentliche aber Attraktion bildeten die drei Klassen – main, senior, junior. Unter uns: es waren so wenig main und junior Paare von der Rangliste dabei, daß Hans-Werner Kirz und Christoph Otto beschlossen, trotzdem Vorrunden zu kreieren (Vorstellungsrunden) und nicht zu zweit wie üblich sondern einzeln tanzen zu lassen, damit es nicht nur Ergebnisse, sondern auch eine Show für’s Publikum gab.

Die Aktiven, von denen uns viele aus den Seminaren in Dortmund und Xanten bereits sehr vertraut waren, fühlten sich sichtlich auch zuhause, lobten die Organisation und lieferten sich das Beste aus ihrer Trickkiste an Boogie Woogie, um die Treppchenplätze zu erobern.hals über kopf auf Kippe

Die Resultate können gerne unter diesen links zur offiziellen Ergebnisliste und diesen Pressestimmen abgerufen werden.

DM Boogie WZ Krefeldund  „DM Boogie RP Kempen

Zusammen mit einem dankbaren, tanzbegeisterten Publikum aus Kempen, und der Nachbarschaft , die bei strahlendem Oktoberwetter den Weg zum Luise-von-Duesberg Gymnasium gefunden hatten, verging ein grandioser Tag, an dem sich Wettbewerbstanzen und Publikumsrunden  abwechselten und nach der Siegerfeier auf den drei Treppchen vor und auf der Bühne die Party zu Live-Boogie erst so richtig losging und bis nach Mitternacht dauerte.

Ein Boogie –Fest vom Feinsten.

danke