Vereinsmeister 2017 – der Kampf um den Titel

Am Sonntag, den 8. Oktober 2017 war es wieder soweit. Die tanzlustigen Rock’n’Roller und Boogie Woogier haben sich der Herausforderung erneut gestellt: Die Vereinsmeisterschaft. Hier treten alle Paare an und wollen den Titel des Vereinsmeisters ertanzen. Im Gegensatz zum Vorjahr hat sich das Angebot deutlich erweitert, neben der Choreographie die jedes Paar zeigt, konnten noch über viele weitere Wettkämpfe Punkte erreicht werden.

So zeigte zum Beispiel beim Drehwurm – 5 maliges Drehen auf der unteren schmalen Seite der Bank – wer das beste Balancegefühl hat. Oder wer bei der Akrobatik ‚Teller‘ die größte Ausdauer hat und die meisten Umdrehungen schafft. Im Boogie-Woogie wurde durch das Hütchenspiel der zielsicherste Tänzer gesucht.

In beiden Tanzarten waren sowohl das Kurzzeitgedächtnis beim Kofferchoreographen, wie auch die schnellsten und taktsichersten Tänzer über die ‚flinken Füße‘ ermittelt. Die Trainer wurden von der tänzerischen Kompetenz in Sachen Schnelligkeit positiv überrascht, indem der Wettkampf pausiert werden musste, um schnellere Musik zu besorgen.  Es gab noch viele weitere Wettkämpfe, die neben Rhythmusgefühl, Beweglichkeit und Tanzen auch die turnerischen Fähigkeiten testen sollten. Es war ein Heidenspaß für Teilnehmer und Zuschauer von den ganz Kleinen bis hin zu den Großen.

In den Tanzrunden wurden die Choreographien der Paare auf ausgewählte Musik gezeigt und das Publikum begeistert. Fan-Gemeinden der Teilnehmer, Familienangehörige und Tanzkollegen feuerten fleißig an. Die Wertungsrichter hatten einen harten Job zu tun, denn die Wertung der Paare war sicher alles andere als einfach. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Wertungsrichter Maureen Müller, Cedric Hagelganz, Andrea Pantaleo und Peter Schwarz. Unterstützung bekamen sie beim Seilchenspringenwettkampf durch Kilian Esser, auch Dir vielen Dank dafür.

Nach einem Tag voller Tanz, Spaß und Bewegung war es dann soweit. Die Ergebnisse für die engagierten Tänzer wurden bekannt gegeben. Dazu muss nun erst mal gesagt werden, dass es keine Verlierer gibt, denn vor anderen sein Können zu zeigen ist eine wirkliche Leistung, die viele Überwindung kostet. Jedes Paar hat eine großartige Leistung gezeigt und den Tag wirklich zu etwas Besonderem gemacht. Bei den Vereinsmeisterschaften gibt es keine Wertung nach Alter oder Erfahrung, sondern alle Paare zusammen. Allerdings haben Alter und Erfahrung Einfluss, so dass die Punktwertung der Wertungsrichtern mit jeweils anderen Zahlen multipliziert wurden, um eine faire Endwertung geben zu können.

Im Boogie-Woogie siegten Maya und Christian, dicht gefolgt von Carola und Enrico.

Im Rock’n’Roll setzten sich Maya und Christian wieder an die Spitze mit Michelle und Olli, unserem neusten Tanzpaar mit 3 monatiger Tanzerfahrung als Zweitplatzierte. Der dritte Platz ging an die Jüngsten Teilnehmer Alisha (6) und Dorina (10). Eine Premiere, so junge Teilnehmer hatten wir noch nicht, wir sind alle sehr stolz auf sie.

Die Gesamtwertung des Tages bezog alle Punkte aus allen Wettkämpfen ein. Oben auf dem Treppchen standen Maya und Christian. Ihnen folgten Michelle und Olli und Alisha und Dorina.

Der gesamte RRC Number One Krefeld und alle Zuschauer gratulieren herzlich. Ebenso wollen wir allen anderen Teilnehmern gratulieren: Carola und Enrico, Katja und Paul, Annika und Enrico, Jana und Michele und Maike und Patrick. Alle haben eine klasse Leistung gezeigt und es den Vereinsmeistern enorm schwer gemacht, weiter so.

Zum Abschluss sollte noch mal gesagt sein, wie super die Vereinsmeisterschaft von Julia Wolff als Moderatorin durchgeführt wurde. Unsere Fotografin Elke Bartmann hat den Tag für alle auf genialen Fotos festgehalten, so dass wir uns noch lange an einzigartige Momente erinnern können. Ein weiterer Dank geht an die kreative Regelung zur Berechnung Endergebnisse von Stefan Zillekens.

Ihr Tänzer, Organisatoren, Wertungsrichter und Zuschauer habt den Tag zu einem Erlebnis gemacht. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Seid Ihr wieder mit dabei?

[Fotos by Elke Bartmann, 2017]